Die Einkaufskarte wird für Haushalte an Einzelpersonen ausgegeben (Pro Haushalt ein Ausweis mit Nummer und Lichtbild). Für (Ehe-) paare wird ein Ausweis mit 2 Fotos ausgestellt.

Die wöchentlich maximal 3-maligen Einkäufe um höchstens 10,-- € (oder wöchentlich einmaliger Einkauf um höchstens 30,--€) werden vom Sozialmarkt Mondseeland aufgezeichnet.
Einkaufsberechtigt sind:

Alle Personen die in den Gemeinden des Gerichtsbezirkes Mondsee, das sind die Gemeinden Mondsee, Tiefgraben, St. Lorenz, Innerschwand am Mondsee, Oberwang, Unterach am Attersee, Zell am Moos und Oberhofen am Irrsee und auch in der Gemeinde Thalgau wohnhaft sind und deren Netto-Monatseinkommen derzeit (2014) 900,-- Euro (bei Ehegatten/Ehepartnern 1.350,-- €) nicht übersteigt.

Nicht zum Nettohaushaltseinkommen zählen:
  • Lehrlingsentschädigung
  • Familienbeihilfe
  • Pflegegeld
  • Blindenhilfe
Folgende Beträge wirken einkommenserhöhend nach den Ausgleichszulagenrichtsätzen und werden jährlich an die jeweils gültige Ausgleichszulagenrichtlinie angepasst:
  • Familienrichtsatz……………………………………………..….1.286,63 € Erhöhungsbetrag pro Kind (f.welches Fam.Beih.bezogen wird) ….132,40 €
  • Haushaltsgröße (Anzahl der gemeldeten Personen) muss durch Meldebestätigung nachgewiesen werden und wird am Ausweis vermerkt. Die Auskunft vom Meldeamt wird von der Sozialberatungsstelle eingeholt.
  • Einzelne Produkte werden per Stückanzahl in Relation zu den im Haushalt lebenden Personen limitiert abgegeben.
  • Wir behalten uns vor, in begründeten Einzelfällen bei nachvollziehbarer Härte den Ausweis temporär auch für Personen auszustellen, die auf Grund der oben genannten Richtlinien nicht exakt der definierten Zielgruppe entsprechen.


Der Nachweis des Einkommens erfolgt durch:
  • Wohnbeihilfenbescheid des Landes Oberösterreich
  • Nachweis über bewilligten Heizkostenzuschuss Mit einem dieser beiden Nachweise erübrigt sich alles weitere, da bereits vom Land O.Ö. und den Gemeinden die Einkommenssituation geprüft wurde.

Wenn solche Nachweise nicht vorliegen, bedarf es folgender Unterlagen:

  • Einkommensnachweis aller im Haushalt lebenden Personen und Meldebestätigung, die von der Sozialberatungsstelle eingeholt wird.


Einkommensnachweise können sein:
  • Arbeitnehmerveranlagungsbescheid (Lohnsteuerbescheid)
  • Jahreslohnzettel oder aktueller monatlicher Lohnzettel
  • AMS-Bezugsbestätigung (Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Pensionsvorauszahlung)
  • Kinderbetreuungsgeld-Nachweis
  • Nachweis über Krankengeldbezug
  • Sondernotstandshilfe, Notstandshilfe (AMS)
  • Sozialhilfebescheid, Pensionsbescheid
  • Nachweis über Bezug des Wochengeldes
  • Renten aus der AUVA bei selbständiger Erwerbstätigkeit Steuerbescheid
  • bei Präsenz- und Zivildienern mit eigenem Haushalt – Kontoauszug mit Einberufungs- oder Zuweisungsbescheid + Meldezettel
  • bei AsylwerberInnen ohne eigenen Haushalt – Nachweis über den Status als AsylwerberIn (Aufenthaltsberechtigungsnachweis)
  • bei AsylwerberInnen mit eigenem Haushalt – Nachweis über den Status als AsylwerberIn (Aufenthaltsberechtigungsnachweis) oder Grundversorgungsnachweis der Sozialabteilung des Landes O.Ö. bzw. Bestätigung der betreuenden NGO
  • LandwirtInnen: Die Ausweise werden auf Grund einer Bestätigung der Bezirksbauernkammer ausgestellt.

Leider ist es auch notwendig klarzustellen, dass ein Missbrauch der Einkaufskarte (z.B. falsche Angaben bei der Anmeldung), Ladendiebstahl oder Beschimpfungen der ehrenamtlichen Mitarbeiter den sofortigen Einzug der Einkaufskarte zur Folge haben.